Dal Dol
-
Geschichten vom Mond

Text, Illustrationen und Musik: Suug

Mond Stein (Das erste Gedicht)

Ein kleiner weißer Stein,
der vor einigen tausend Jahren, so wird gesagt,
vom Mond auf die Erde herab gefallen ist,
hat in allen diesen vielen tausend Nächten an den Mond gedacht.

"Und der Mond scheint golden lächelnd
und das Licht des Mondes streicht sanft
über den kleinen weißen Stein."
"Mond Stein" von Suug

Und der Mond scheint golden lächelnd
und das Licht des Mondes streicht sanft über den kleinen weißen Stein.

Eines Nachts, nach zweitausend Jahren vielleicht,
irgendwann im Herbst,
als der kleine Stein für einen kurzen Augenblick nicht mehr an den Mond
dachte,
wisperte der Mond durch die Stille:
„Mein lieber kleiner Stein. auch ich bin ein Stein gewesen, der einst von der
Erde hinunter gefallen ist,
und seitdem in jeder Nacht an die Erde gedacht hat”.

Und der Mond scheint golden lächelnd
und das Licht des Mondes streicht sanft über den kleinen Stein.

Ein kleiner weißer Stein,
der vor einigen tausend Jahren, so wird gesagt,
vom Mond auf die Erde herab gefallen ist,
hat in allen diesen vielen tausend Nächten an den Mond gedacht.
Der Mond und der Stein vom Mond, und der Mond als Stein und der Mondstein,
und der Steinmond der Steinmond der Mondstein Mondstein Stein Stein
Mond….

Und der Mond scheint golden lächelnd
und das Licht des Mondes streicht sanft über
den kleinen Stein
"Und der Mond scheint golden lächelnd
und das Licht des Mondes streicht sanft über den kleinen weißen Stein."
Illustration: © Suug

Drei Uhr in der Nacht (Das zweite Gedicht)

Die Nacht – es war drei Uhr –
die Nacht war plötzlich so laut, jemand hatte die Stille geraubt.
Jemand hämmerte dort oben auf dem Mond ganz schrecklich
und so laut, dass es dem Mond weh tat.
Tung! Tung! Tung! Tung! Tung!
Dang! Dang! Dang! Dang! Dang!
....., aber niemand bemerkte es.

"Der Mond schwieg weiter
und lächelte glücklich
wie immer, wie immer."
"Drei Uhr in der Nacht" von Suug

Der Mond schwieg weiter
und lächelte glücklich
wie immer, wie immer.

Tung! Tung! Tung! Tung! Tung! Dang! Dang! Dang! Dang! Dang!

....., niemand bemerkte es.

Es war Nacht, drei Uhr.

Der Mond schwieg weiter
und lächelte glücklich
wie immer
"Der Mond schwieg weiter
und lächelte glücklich
wie immer, wie immer."
Illustration: © Suug

Mond. Nachtvogel. (Das dritte Gedicht)

Der Nachtvogel singt so sehnsuchtsvoll,
guh–guh guh-guh guhrrr guhrrr...
Der Nachtvogel ist wohl mal ein blauer Fisch in dem Meer auf dem Mond
gewesen.

"Der Nachtvogel
ist wohl mal ein blauer Fisch
in dem Meer auf dem Mond
gewesen."
"Mond. Nachtvogel." von Suug

Er singt nur in der Nacht, wenn der Mond scheint,
dann träumt er von den goldenen Wellen im Meer auf dem Mond,
den rauschenden goldenen Wellen in dem Meer auf dem Mond.

schssssch, schssssch. schssssch.......
Da steigt eine Erinnerung in ihm auf: damals hat er einen blauen Stern über dem
Meer gesehen.

Der Nachtvogel singt so sehnsuchtsvoll.....
guh–guh guh-guh guhrrr guhrrr......
schssssch, schssssch. schssssch....
Er war wohl mal ein blauer Fisch in dem Meer auf dem Mond.

Er war wohl mal ein blauer Fisch
in dem Meer auf dem Mond
"Er war wohl mal ein blauer Fisch
in dem Meer auf dem Mond"
Illustration: © Suug

Jetzt erhältlich!

Die Musik zum Projekt

Tracks

  1. Dal Dol. The 1rst poem
  2. Dal Dol
  3. Bam Seschi. The 2nd poem
  4. Bam Seschi
  5. Dal Bamse. The 3rd poem
  6. Dal Bamse

Duration: 20:28 min
Catalogue No. SUUG0001

Dal Dol Cover

Bandcamp CDbaby